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CoCreation of Mind - Mitgestalten des Bewusstseins

CoCreation of Mind - Mitgestalten des Bewusstseins

Wir werden mit Bewusstsein geboren. Wir sind uns, der Welt und der Wirklichkeit um uns bewusst. Wir sind immer auch bewusst. Auch Ungeborene sind bewusst, sie haben Bewusstsein, - wohl aber kaum jene Form des Bewusstsein, womit sich heute Mütter dauernd in Sorge sein müssen, das Kind zu schädigen.

Bewusstsein als Lebensform
Bewusstsein ist eine Lebens- und Erlebnisform. Bewusstsein ist unabhängig vom Inhalt. Es ist nicht auf das Gehirn beschränkt. Jede Körperzelle ist auch Bewusstsein, - hat Bewusstsein. Ebenso ist unsere Umwelt Bewusst-sein, materialisiertes Bewusstsein. So ist jeder Gebrauchsgegenstand z.B. ein Esslöffel macht uns bewusst, wie wir ihn wozu verwenden. das Bewusstsein. Das Bewusstsein, wofür er zu gebrauchen ist. Jedem Betrachter vermittelt ein Löffel dieselbe Information. Bewusstsein ist nicht auf Wach-Sein beschränkt. Wir sind auch im Traum auf eine Weise bewusst.

Bewusstsein ist Träumen
Träumen ist ursprüngliches Bewusstein. So wie Bewusstsein unabhängig vom Inhalt und vom Wachsein ist. So ist Träumen unabhängig vom Schlafen. Wir träumen immer auch im Wachen. Wach-Sein ist eine Sezialform des Träumens. Das Träumende Bewusstsein ist weder ungesteuerte Imagination, noch innerer Film oder Hochkommen lassen von Unbewussten Inhalten.
Träumen ist zunächst Bewusstsein des schlichten, selbstverständlichen Seins und Eins-Seins mit allem, letztlich All-Eins-Sein. In diesem Sinne ist Träumen die ursprüngliche und gleichzeitig die höchste Form von Bewusst-Sein.
Diese höchste Form von Bewusst-Sein ist das angestrebte Ziel unseres Seminar-Zyklus TAOB Traumpfade, resp. Co-Creation of Dreaming. Der Weg dorthin wird uns erschwert durch die Bewusstseins-Erziehung in unserer Kultur.

Bewusstseins-Training
Im Laufe des Lebens wird unser Bewusstsein durch stetes Training geformt. Eltern, Lehrer, Medien, Kommunikations-Mittel, Ausbildungen formen unablässig unser Bewusstsein. Sie sind sich dessen aber kaum bewusst. Selbst Lehrer glauben, sie geben den Kindern Wissen, Inhalte mit. Sie geben sich kaum Rechenschaft, das Lernen hauptsächlich Training des Erinnerns ist. Unabhängig von den Lern-Inhalten trainieren wir in der Schule viele Jahre lang das Memorieren von Bewusstseins-Inhalten, Reproduzieren und Neukombinieren nach bestimmten Vorgaben, - bis dies zu unserer automatisierten Bewusstseins-Funktion ist. Nebenbei wirden wir dabei zu Stillsitzern, Wissens-Konsumenten, die nur reagieren, wenn sie aufgerufen werden, um dann memorierte Inhalte wiederzugeben.

Kulturelle Ziele des Bewusstseins-Trainings

  • Automatische Bewusstseins-Aktivität, die immer abgstimmt ist auf die Allgemeinheit
  • Vergessen. Wir lernen unser träumendes Bewusstsein und unser Bewusstsein das Ein-Seine mit allem zu vergesssen. Und wir lernen das Bewusstsein unserer ursprünglichen Vollkommenheit vergessen.

Automatische Bewusstseins-Aktivität
Wenn wir Laufen gelernt haben, können wir in jedem Gelände laufen, auf Strassen, Wegen, über Wiesen, Berg erklimmen. Wir können schnell laufen, rennen und aber auch ganz langsam Schritt für Schritt gehen. So ist es mit dem Bewusstsein: es gibt viele Formen von Bewusstsein unabhängig vom Bewusstseins-Inhalt unabhängig vom Körper-Zustand. Selbst im Tiefschlaf verfügen wir über eine Form des Bewusstseins, anders wären wir nicht weckbar.

Erinnerungs-gesteuertes, rationales, kritisch-reflexives Bewusstsein
Denke nicht an einen gelben Elefanten, auch nicht an einen Sonnenaufgang.
In unserer Kultur ist das Ziel des Bewusstseins-Training ein konzentriertes reflektierendes Bewusstsein. Dieses äussert sich in verschiedenen Fähigkeiten, unabhängig vom Inhalt.

Wir sind unserem Bewusstsein ausgeliefert
Die wichtigsten automatischen Bewusstseins-Fähigkeiten sind:

  • lineares, rationales Ursachen-Wirkungs-Denken
  • Reflektion, d.h. sich von aussen betrachten und bewerten. Darum heisst diese Form des Bewusst-seins: kritisch-reflexives Bewusstsein
  • Konzentration, d.h. kontinuierlicher Bewusstseinsstrom
  • Weitere Bewusstseins-Fähigkeiten: Erinnern, Wahrnehmen, Erkennen, Denken, Bewerten, Pespektiven-, Standpunkt-Wechsel, Projektion, Imagination, Intuition
  • Wir sind diesen Bewusstsein-Aktivitäten ausgeliefert. Mit dem Erwachen setzen sie sofort ein.

Sieben automatische Bewusstseins-Aktivitäten
Neben den automatisierten Bewusstseins-Fähigkeiten sind wir sieben automatischen Bewusstseins-Aktivitäten ausgeliefert:

  • Innerer Dialog
  • Imagination, Vorstellungen, Erwartungen
  • Automatisches Fühlen, Gestimmtheit
  • Körper-Wahrnehmung
  • Bedürfnisse
  • Ich-, Selbstbewusstsein durch Glaubenssätze, Gewissheiten, Werte, Erwartungen
  • Örtliche und zeitliche Orientierung

Gelerntes Vergessen
Am Anfang unseres Lebens sind wir Träumer. Träumen ist jenes Bewusst-Sein, das uns eins sein lässt mit allem um uns. Dieses Träumen wird durch die Erziehung v.a. durch die extreme Förderung unseres Erinners völlig überformt. Träumen während des Schlafes und unser Tagträumen wird inhaltlich beherrscht durch aufsteigende Erinnerungs-Inhalte, die wir als unbewusst abstempeln. Wir haben das ursprüngliche Träumen so sehr vergessen, dass es für uns selbstverständlich ist, unsere Träume zu deuten, d.h. ihnen einen Sinn, eine Bedeutung in Bezug auf unser lineares Alltags-Leben anzuheften.

Bewusstseins-Veränderung
Wir glauben, dass wir durch montone Trommel-Rhythmen, Gesänge oder Gebet aber auch durch Stille, Drogen, etc. unser Tages-Wach-Bewusstsein so verändern können, dass wir Zugang zu anderen Wirklichkeiten haben. Wir glauben, das Schamanen dieselbe Technik angewandt haben.
Darin hat es mehrere Annahmen, die so nicht zutreffen. Einerseits haben Schamanen im Traumzeit-Bewusstsein gelebt. Sie haben wohl für ihre schamanischen Reisen das Bewusstsein eher fokussiert, statt erweitert.
Wir müssen unser Bewusstsein erweitern, weil wir es zum engen Brennstrahl unseres linear-logischen Denken fokussiert haben.

Irrtümer über die Schamanische Reise
Wenn wir uns nur mit Trommel-Rhythmen beschallen und uns dem Bilderstrom hinter geschlossenen Augenlidern ausliefern, dann stammen unsere Erlebenisse eher aus unserem Erinnerungs-Repertoire, nicht aus dem Erleben anderer Wirklichkeits-Spähren, ähnlich wie unsere Traum-Erlebnisse
Zu diesen öffnen sich die Tore erst, wenn wir auch die automatischen Bewusstseins-Aktivitäten beendet haben. Dann öffnen sich wunderbare Welten, voller Geheimnisse.

Dies sind Themen der Seminare CoCreation of Mind I und II

CoCreation of Mind — Mind ist nicht "Mind"

CoCreation of Mind ist bewusstes Mitgestalten von Bewusstsein

  • Bewusst-sein ist eine der Grundformen unseres Dasein
  • Bewusst-sein ist eine Wandlungsform der Seele
  • Bewusstsein träumt, kreiert und intuiert, ist gelebte Schöpfer-Sehnsucht
  • CoCreation of Mind anerkennt die unlimiterte Spannweite und Wandlungsfähgigkeit von Bewusst-sein
  • CoCreation of Mind befreit Bewusst-sein von anerzogenen Limitierungen
  • CoCreation of Mind entwickelt unsere Modulations-Fähigkeit von Bewusst-Sein

Die Seminare CoCreation of Mind sind einmalig - Sie öffnen uns die Tore zum Traumzeit-Bewusstsein der Schamanen aber auch zu sog. höheren Formen von Bewusst-sein und zeigen uns den Weg die volle Spannweite des Bewusstseins im Alltag zu nutzen.

CoCreation of Mind I → Befreiung des Bewusstseins - Einführung in die absichtliche Bewusstseins-Modulation: Wir erhöhen die Spannweite unseres Bewusstseins, erhöhen Klarheit (Luzidität), Intuitionsfähigkeit und Kreativität

CoCreation of Mind II → Wandlung von Bewusstseins-Mustern und - Routinen - Kreation von Energetischen Wirklichkeiten - Einblicke in andere, höhere Bewusstseins-Welten.

TAOB Bridging Communication

Seminar-Ziele
Gemeinsame Entwicklung des Bridging-Sprach-Modells und die Kompetenz zur Anwendung des Modells in der beruflichen und privaten Kommunikation. Das Bridging-Sprach-Modell wird heute bereits von etlichen TherapeutInnen und BeraterInnen mit Erfolg angewandt.

Seminar-Inhalte
Mit schamanisch-spirituellen Methoden lässt sich auf eindrückliche Weise die Entwicklung des Sprechens und des Spracherwerbs von der ersten Resonanz der Keimzelle bis zur Bedeutungssprache erforschen. So gelingt es, den Worten ihre ursprüngliche schöpferische Ausdruckskraft zurück zu geben. Die sieben Formen ihrer Bannung in der Alltags-Sprache zeigen sich und können durchbrochen werden. Bridging der Sprache befreit Kommunikation aus der Einengung auf Informationsaustausch und Beziehungsklärung und bringt die Schöpferkräfte der Seele und des Spirituellen Totems in jedem Wort zum Klingen.Sprechen wird wieder zum Schöpfungsakt, Kommunikation zum gemeinsames Erschaffen der Wirklichkeit. Worte heilen wieder und Wünschen wirken. Wir lernen neu sprechen und hören.

Seminar-Aufbau
Das Seminar dauert drei Tage und umfasst 12 Wirk-Einheiten zu je ca 1 1/2 Stunden im Plenum, Klein- und Zweiergruppen. Wir erforschen die Sprache, unser sprechendes und hörendes Gestalten der Wirklichkeit mit schamanisch-spirituellen Methoden auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse des TOAB – The Art of Bridging. Kurzeinführung in die Sieben Rituale des TAOB, die Klienten-zentrierte Gesprächsführung sowie die psychologische Diagnostik seelischer Leiden.

Voraussetzungen
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem TAOB Seminar ist der Besuch eines TAOB Basisseminars oder einer von der TAOB Foundation anerkannten schamanischen Grundausbildung (Mindestanforderung), Seminar aus dem Projekt "Wandlungsformen der Seele" (empfohlen).

Weiterführung
Dieses Seminar ist eine ideale Voraussetzung für das Seminar TAOB Counseling and Coaching sowie die Seminare im Projekt Wandlungsformen der Seele.

Weitere Seminarinhalte
Zum Schamanen berufen uns die Geister, zum schamanisch Heilenden oder Beratenden bilden wir uns aus. Der spirituell Heilende und Beratende, die Heilerin und Beraterin als moderne Schamanen, zivilisierte Form der Grenzgänger. Erforschung und Entwicklung der spirituellen Begleiter-Persönlichkeit für alle Tätigkeitsfelder des Heilens und Beratens. Erkennen der verborgenen Leiden und Ressourcen, speziellen Fähigkeiten. Gestaltung des persönlichen Heilplatzes, rituelle Nutzung seiner Kraft und Weisheit. Die Rolle als Hüterin des Heilplatzes und als Begleiter durch Wandlungskrisen. Kosmologie des Leidens und der Heilung. Nicht-Reparatives Heilen und Beraten. Praktische Anwendung der Wandlungsformen des Lebensmythos. Bridging als Kunst der Begleitung von suchenden Menschen im Konflikt zwischen spiritueller Sehnsucht und erfolgreicher Selbstverwirklichung in der Leistungsgesellschaft.
Wir sind es den Menschen schuldig, die bei uns eine Alternative zu den herkömmlichen Heil- und Beratungs-Methoden suchen, ihnen echte Versöhnung zwischen der heutigen Lebensweise und unserer schamanischen Spiritualität vorzuleben. TOAB – Bridging and Communication ist das einzige Seminar, das sich mit dieser Thematik befasst.
Bridging untersucht den Brückenschlag zwischen der Seelenbiografie und der Lebensbiografie. Auf der Verbindung beider beruht die schamanische Beratung.
Bridging hilft dem Berater, der Beraterin erkennen, wie wir in der spirituellen Welt von den Geistern und den Hilfe suchenden Seelen wahrgenommen wird und wir immer jene Klienten zu uns rufen, die wir bei der Heilung seines Lebensleidens weiterhelfen. Die KlientInnen sind unsere SchamanInnen.

Hintergrund
Die Seele hat ihre eigene Entwicklungsgeschichte. Ich nenne sie die Seelenbiografie, obwohl sie nicht entlang der Zeitlinie verläuft wie unserer Lebensgeschichte. Die Ewige Seele verwirklicht sich in sieben Kreisen ins zeitliche Dasein. Folgt sie dabei einer Absicht, einer Bestimmung? Ist diese die Ursache unseres Lebensleidens? Jenes Leiden, jene Bedürftigkeit, die uns als Thema durchs ganze Leben begleitet, sich wie ein roter Faden durchs ganzes Leben zieht.
Im Seminar TOAB Bridging and Communication erforschen wir diese Fragen schamanisch-spirituell. Wir bereisen unsere Seelenbiografie. Wir ergründen die ursprüngliche Sehnsucht unserer Seele, sich hier in diesem Leben zu erfahren. Vielleicht ist das Seminar Anlass, sie zu wandeln und wandeln sie. Durch diese Forschungsarbeit erlangen wir Zugang zu neuen Ressourcen der Heilung. Wir gewinnen ein neues Verständnis von Gesundsein, Leiden und Heilung.
Die Sehnsucht der Seele nach Erfahrung bestimmt die je eigene Kraft und Ausformung jedes einzelnen der Sieben Seelenkreise. Gemeinsam verleihen sie unserer Ich-Seele ihr unverwechselbares Wesen und uns unseren einmaligen Wesenskern. Ein Mensch mit viel Kraft im Beziehungskreis unterscheidet sich sehr von einem, der sich mit Leib und Seele der Gestaltung seiner Umwelt hingibt.
In der Sehnsucht der Seele nach Erfahrung liegt unser Lebensleiden begründet. Die Entwicklung der Sehnsucht der Seele nach Erfahrung und des Lebensleiden machen unsere Seelenbiografie aus. Sie ist gleichsam die vertikale Achse unseres Daseins. Unser Leben in der materiellen Alltagswirklichkeit stellt die horizontale Achse unseres Daseins dar. Wir erzählen sie uns als unsere Lebensgeschichte, horizontale Biographie.
Jedes Ereignis in unserem Leben entsteht aus der Überschneidung/Begegnung von Seelenbiografie und horizontalen Lebensachse durch die Zeit. Diesen Schnittpunkt unserer Lebenslinie mit den zeitlosen Dimensionen unserer Seele hat der schamanische Berater im Auge, wenn er sich mit dem Klienten auf dem Heilplatz trifft.
Leiden, Nöte, Probleme aber auch unser Wesen unsere Ziele und Ressourcen sind nicht nur Folge der Lebensgeschichte und früherer Bezugspersonen.
Die Ewige Seele, ihre Sehnsucht nach Erfahrung, Seelenbiografie und Lebensleiden sind die unsichtbaren, energetischen Dimensionen unseres Daseins, die wir im Bridging mit schamanisch-spirituellen Methoden untersuchen und für unsere Klienten zugänglich machen.
Der schamanische Berater selbst lernt aus der Erfahrung seiner Seelendimensionen erkennen, über welche Kräfte, Herausforderungen er verfügt, und wo er in seiner Seelenentwicklung steht. Anders gesagt, im Bridging erfährt er zusammen mit seinen Verbündeten, wie er in der spirituellen Welt gesehen wird von den Verbündeten aber auch von den Hilfe suchenden Seelen. Er lernt gleichsam seine spirituelle Visitenkarte kennen.
Immer mehr Hilfe suchende Menschen erkundigen sich zu Recht nach den psychologischen/therapeutischen Kompetenzen der heilend und beratend    Tätigen.
Wir müssen unsere Klienten an die Heilarbeit heranführen und sie wieder in ihren Alltag begleiten. Dafür braucht es Kenntnisse in Gesprächsführung, Entwicklungspsychologie und psychologisch-, psychosomatischer Krankheitslehre.
Praktische Einführungen in psychologische Gesprächsführung, Persönlichkeits-, Entwicklungspsychologie und Psychopathologie. «Werkzeuge» zum Erkennen und Erfassen von Bedürfnissen und Ressourcen in der Alltäglichen und Nichtalltäglichen Persönlichkeit eines Menschen.